Ja, es gibt ein Zertifikat
Am Ende der Ausbildung erhältst Du einen offiziellen Nachweis über Deine Teilnahme. Wenn Du die vorgesehenen Ausbildungsleistungen erfüllst – dazu gehören praktische Übungen, dokumentierte Therapiesitzungen und die Teilnahme an Supervisionen – erhältst Du das Zertifikat der Heilpraktikerschule Likamundi.
Aber ehrlich: Am Ende interessiert eine andere Frage viel mehr als die, welches Dokument jemand mit nach Hause nimmt. Sie lautet: Wie begegnet dieser Mensch einem anderen Menschen? Kann er wirklich zuhören? Kann er Gefühle aushalten, ohne sofort Lösungen anzubieten? Kann er auch dann ruhig bleiben, wenn Tränen fließen oder Wut den Raum erfüllt?
Von der Unsicherheit zur Sicherheit
Am Anfang der Ausbildung sind viele Teilnehmende sehr unsicher. Sie haben Angst, etwas falsch zu machen, und glauben, nicht genug zu wissen. Im Laufe der zwei Jahre verändert sich das aber deutlich – nicht, weil plötzlich alles Wissen da ist, sondern weil sie sich selbst besser kennenlernen und dadurch mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.
„Lernen ist die Entdeckung, dass etwas möglich ist." – Fritz Perls
Genau das beschreibt diese Entwicklung sehr treffend: Viele entdecken Fähigkeiten an sich, die sie vorher nie vermutet hätten – dass sie schwierige Gespräche führen können, dass sie Menschen durch starke Gefühle hindurch begleiten können, dass sie auch in belastenden Situationen ruhig bleiben und Orientierung geben können.
„Das Ich heilt am Du. Alles wirkliche Leben ist Begegnung." – Martin Buber
Methoden sind wichtig, Fachwissen ist wichtig – aber am Ende entscheidet die Qualität der Begegnung darüber, ob ein Mensch sich öffnet und Veränderung möglich wird.
Kein lautes Selbstbewusstsein, sondern ein leises
Echtes therapeutisches Selbstbewusstsein ist dabei nicht laut oder aufgesetzt. Es geht nicht darum, auf jede Frage sofort eine kluge Antwort zu haben. Es zeigt sich vielmehr daran, dass Du einem Menschen aufmerksam begegnest, Unsicherheit aushalten kannst und weißt: Gemeinsam werden wir den nächsten Schritt finden.
„Der Therapeut muss sein wichtigstes Instrument selbst werden." – Irvin Yalom
Natürlich brauchen wir Methoden und Fachwissen. Aber am Ende bist Du selbst das wichtigste Werkzeug Deiner therapeutischen Arbeit.
Warum das persönliche Gespräch vor Ausbildungsbeginn steht
Genau deshalb beginnt die Ausbildung schon vor dem ersten Ausbildungsabend mit einem persönlichen Gespräch. Nicht, weil dabei geprüft wird – sondern weil gemeinsam herausgefunden werden soll, ob die Ausbildung gerade zu Dir passt und ob Du das mitbringst, was für eine verantwortungsvolle therapeutische Arbeit wichtig ist.
Was am Ende wirklich zählt
Die eigentliche Qualifikation zeigt sich nicht auf dem Papier. Sie zeigt sich in den Gesprächen, die Du führst, in der Ruhe, mit der Du schwierige Situationen begleitest – und in den Menschen, die Deine Praxis mit dem Gefühl verlassen: Hier bin ich wirklich gesehen worden.
Wenn Dich diese Perspektive auf Ausbildung anspricht, lerne Rainer Matthias Müller und seine Arbeitsweise beim Schnupperabend am 20.07 (für 0 Euro) persönlich kennen. Integrative Gestalttherapie
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