Für wen die Ausbildung gedacht ist
Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die andere professionell begleiten möchten: Heilpraktiker für Psychotherapie, Heilpraktiker im Allgemeinen, Coaches, Beraterinnen sowie Menschen aus sozialen, pädagogischen und pflegerischen Berufen. Sie ist auch für alle interessant, die sich auf eine spätere therapeutische Tätigkeit vorbereiten oder bestehende Kompetenzen vertiefen möchten.
Entscheidend ist dabei weniger, was Du bereits weißt. Wichtiger ist, was Du mitbringst: Interesse an Menschen, die Bereitschaft, über Dich selbst nachzudenken, und Offenheit, Dich weiterzuentwickeln.
Zwei konkrete Voraussetzungen
Bevor die Ausbildung beginnt, solltest Du zwei Dinge mitbringen:
- Grundkenntnisse in der Gesprächsführung nach Carl Rogers oder einem vergleichbaren Ansatz, etwa der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg. Der Hintergrund: Alle humanistischen Verfahren bauen auf Rogers' drei Säulen auf – Empathie, bedingungslose Akzeptanz und Kongruenz (Authentizität). Fehlt Dir diese Grundlage noch, kannst Du sie vorher oder zu Beginn in einem Einführungsseminar erwerben.
- Eine stabile therapeutische Persönlichkeit – denn die Ausbildung lebt von Selbsterfahrung, persönlicher Reflexion und einem verantwortungsvollen Umgang mit den Menschen, die Du später begleitest.
Für wen die Ausbildung eher nicht geeignet ist
Genauso wichtig ist die andere Seite: Wenn Du nach schnellen Rezepten suchst, wirst Du hier wahrscheinlich nicht glücklich. Wenn Du ausschließlich Theorie lernen möchtest, ebenfalls nicht. Auch wer Selbsterfahrung grundsätzlich ablehnt oder nur ein Zertifikat sammeln will, wird möglicherweise enttäuscht sein.
„Wir lehren nicht nur Therapie, wir lehren Menschlichkeit." – Claudio Naranjo, Psychotherapeut
Genau darum geht es in dieser Ausbildung – nicht darum, möglichst viel Wissen anzuhäufen, sondern eine therapeutische Persönlichkeit zu entwickeln.
Warum viele an einen Punkt kommen, an dem klassische Fortbildungen nicht mehr reichen
Immer wieder begegnen uns Menschen, die seit Jahren mit vielen unterschiedlichen Personen arbeiten, aber manchmal das Gefühl haben, an Grenzen zu stoßen. Andere haben unzählige Fortbildungen besucht, aber noch keinen Ansatz gefunden, der wirklich zu ihnen passt. Genau hier wird die Gestalttherapie oft spannend – weil sie nicht nur Techniken vermittelt, sondern eine Haltung, die hilft, Menschen wirklich zu begegnen statt sie nur zu verstehen.
Der nächste Schritt
Wenn Du Dir noch unsicher bist, ob diese Ausbildung zu Dir passt: Genau dafür gibt es unseren Schnupperabend am 20.07 (19–20 Uhr, für 0 Euro) sowie den Workshop am 01.08 und den FAQ-Abend am 05.08. Dort kannst Du Rainer Matthias Müller, den Leiter der Ausbildung, persönlich kennenlernen und offene Fragen klären, bevor Du Dich entscheidest. Integrative Gestalttherapie
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