Online-Workshop für die HPP-Praxis

Sucht? Machen wir eigentlich nicht … oder etwa doch?

Sucht zeigt sich in der Praxis selten mit einem eindeutigen Etikett.

Menschen suchen Unterstützung wegen Ängsten, Erschöpfung, Schlafstörungen oder Beziehungskonflikten.Im Verlauf wird sichtbar, welche Rolle Alkohol, Cannabis, Medikamente, Glücksspiel, Gaming, Social Media oder Essverhalten spielen.

Dieser Workshop hilft Dir, solche Dynamiken früh zu erkennen, aktiv anzusprechen, klar und sicher zu definieren. Fundiert, menschlich und ohne zu moralisieren.

Format: live online auf Zoom

Umfang: 2 Termine à 3 Stunden

Für wen: Heilpraktiker für Psychotherapie (HPP) sowie angehende HPP

Nächster Workshop:

Mi, 21.10.2026 18:00 - 21:00 Uhr
Do, 29.10.2026 18:00 - 21:00 Uhr

„Sucht in der HPP-Praxis“ [Buchen für 290 €]

Preis: 290 €

Ja, ich möchte dabei sein Termine

Sucht ist kein Randthema. Dennoch ist Sucht selten der Anlass für die Kontaktaufnahme.

Wenn Du die Dynamik hinter der Sucht verstehst, kannst Du früher hinschauen, klarer handeln und Deinen Klientinnen mit mehr Sicherheit begegnen.

Du arbeitest längst mit Sucht, ohne es zu wissen

Unsicherheit entsteht oft dort, wo das Thema noch keinen Namen hat

Vielleicht kennst Du diesen Gedanken: „Mit Sucht arbeite ich nicht.“ Und gleichzeitig sitzen Dir Klientinnen gegenüber, die wegen Ängsten, Depressionen, Burnout, ADHS, Schlafstörungen, Erschöpfung oder Beziehungskonflikten zu Dir kommen.

Problematischer Konsum oder zwanghaftes Verhalten wird oft erst im Verlauf sichtbar. Dann tauchen Fragen auf, die verunsichern können:

  • Darf und kann ich die Klientin in meiner Praxis weiter begleiten?
  • Wo liegen meine fachlichen und persönlichen Grenzen?
  • Wann ist eine Weitervermittlung notwendig und sinnvoll?
  • Wie spreche ich das Thema an, ohne Druck, Scham oder Moralvorstellungen zu verstärken?
  • Was erfüllt die Sucht für die Betroffene – und warum ist Veränderung so schwer?

Du musst auf diese Fragen nicht mit Rückzug reagieren. Mit einem fundierten Verständnis und einer klaren Haltung kannst Du einen wichtigen Beitrag leisten: nicht als Ersatz für Entgiftung oder Rehabilitation, sondern als kompetente Begleiterin in Veränderungsprozessen.

Ich möchte sicherer werden

Sucht ist keine Willensschwäche.

Sie ist ein menschlicher Lösungsversuch. Dieser Perspektivwechsel öffnet den Raum für Klarheit, Empathie und professionelle Begleitung.

Verstehen statt vorschnell bewerten

Fundiertes Wissen, das Deinen Blick in der Praxis verändert

Im Mittelpunkt steht nicht das Auswendiglernen diagnostischer Kriterien. Es geht darum, Sucht wirklich zu verstehen: ihre Entstehung, ihre Funktion und ihre Verbindung zu anderen psychischen Belastungen.

Du beschäftigst Dich unter anderem mit diesen Fragen:

  • Warum entsteht Sucht – und welche Funktion kann sie im Leben eines Menschen erfüllen?
  • Warum reicht Willenskraft für Veränderung häufig nicht aus?
  • Wie beeinflusst Sucht das Denken, Fühlen und Verhalten?
  • Welche Rolle spielen Scham, Ambivalenz, Vermeidung und Rückzug?
  • Wie eng können Suchtdynamiken mit anderen psychischen Erkrankungen verbunden sein?
  • Wie erkennst Du suchtbezogene Hinweise frühzeitig und sprichst sie wertschätzend an?
  • Welche Möglichkeiten und Grenzen hat die Arbeit in der HPP-Praxis?

So entsteht keine starre Anleitung, sondern eine tragfähige Orientierung, die Du auf unterschiedliche Menschen und Praxissituationen übertragen kannst.

Ja, ich möchte dabei sein

Praxisnah und interaktiv

Fallbeispiele, Austausch und konkrete Handlungsmöglichkeiten

Der Workshop lebt vom gemeinsamen Arbeiten. Theoretische Impulse werden anhand konkreter Fallbeispiele greifbar – aus langjähriger beruflicher Erfahrung in der Kinder-, Jugend- und Familien-Suchthilfe, der psychiatrischen Versorgung und der heutigen psychotherapeutischen Praxis.

Vom Wissen ins therapeutische Handeln

In kleinen Gruppen analysierst Du gemeinsam mit anderen Teilnehmenden unterschiedliche Praxissituationen. Ihr besprecht Wahrnehmungen, wägt Grenzen ab und entwickelt mögliche nächste Schritte.

Dabei geht es nicht um die eine „richtige“ Lösung. Du schärfst Deinen Blick, prüfst Deine Haltung und erweiterst Deinen therapeutischen Handlungsspielraum. Neben den fachlichen Impulsen profitierst Du vom geschützten Austausch und von den Erfahrungen der Gruppe.

Das Ziel: Du gehst sowohl mit neuem Wissen nach Hause, als auch mit konkreten Anregungen, die Dich in Deinem Praxisalltag wirklich unterstützen.

Meinen Platz sichern

Du musst keine Suchttherapeutin werden, um kompetent hinzuschauen.

Du gewinnst Orientierung dafür, was Du in Deiner Heilpraktiker für Psychotherapie Praxis leisten kannst und wann Weitervermittlung der richtige Schritt ist.

Nach dem Workshop

Mehr Klarheit im Kopf. Mehr Sicherheit im therapeutischen Handeln.

Aus einem Thema, das sich schnell groß und schwer anfühlen kann, wird ein Feld, in dem Du Dich orientieren und bewusst entscheiden kannst.

Nach dem Workshop kannst Du …

  • Suchtdynamiken früher und sicherer erkennen,
  • Sucht als komplexen Lösungsversuch statt als reine Willensschwäche verstehen,
  • problematischen Konsum klar, empathisch und ohne Moralisierung ansprechen,
  • Deine Rolle als Heilpraktikerin für Psychotherapie realistischer einschätzen,
  • besser unterscheiden, wann Du selbst begleiten kannst und wann Weitervermittlung sinnvoll ist,
  • Klientinnen mit mehr Sicherheit, Klarheit und Mitgefühl begegnen.

Du musst nicht auf jede Frage sofort eine Antwort haben. Aber Du weißt, worauf Du achten kannst und wie Du professionell den nächsten Schritt findest.

Ich bin dabei

Ein Workshop, der den Blick verändert

Menschlich verstehen. Professionell begleiten.

Dieser Workshop bildet Dich nicht zur Suchttherapeutin aus und vermittelt kein starres Behandlungsschema. Er setzt früher an: bei Deinem Verständnis, Deiner Haltung und Deiner Sicherheit im Kontakt.

Denn wer versteht, warum Menschen süchtig werden und welche Funktion die Sucht erfüllt, kann Betroffenen mit mehr Klarheit und Empathie begegnen. Berührungsängste dürfen kleiner werden. Grenzen dürfen deutlicher werden. Und professionelle Begleitung wird dort möglich, wo vorher vielleicht nur Unsicherheit war.

Sucht ist ein menschlicher Lösungsversuch

Genau deshalb begegnet sie uns in fast jeder psychotherapeutischen Praxis. Lass uns gemeinsam lernen, genauer hinzuschauen – freundlich, fundiert und auf Augenhöhe.

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Inhalt und Termine

Eine Ratenzahlung ist möglich. Bitte schreibe uns hierzu eine E-Mail an [email protected].


Mi, 21.10.2026 18:00 - 21:00 Uhr
Do, 29.10.2026 18:00 - 21:00 Uhr
Dozent: Melanie Wilkens
ausreichend Plätze verfügbar
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Sucht? Machen wir eigentlich nicht ... oder etwa doch?

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Melanie Wilkens

Ich verfüge über langjährige, vielseitige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen – von der Kinder- und Jugendhilfe über Psychiatrie bis hin zur Suchthilfe – und ...

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