Vorläufige Lösungsschlüssel zur Prüfung am Mi, 9. Oktober 2019

Die schriftliche Prüfung!

Jetzt sind wir gespannt wie der schriftliche Teil der Oktober-Prüfung 2019 am 09.10.2019 für Dich ausgeht. Hier auf der Seite findest Du die vorläufigen Lösungsschlüssel für die Prüfung sobald sie verfügbar sind.

Wir drücken Dir die Daumen, dass Du die Prüfung erfolgreich schaffst!

Wähle hier Deinen Bereich aus:

Lösungsschlüssel
Heilpraktiker

Dieser Lösungsschlüssel ist ein inoffizieller Lösungsschlüssel, den unsere Dozenten erstellt haben, damit Du Dir gleich ein Bild von Deinem Prüfungsergebnis machen kannst.

Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen, der offizielle Lösungsschlüssel wird in etwa 7-14 Tagen vom Gesundheitsamt Ansbach veröffentlicht.

Nachbesprechung der HP-Prüfung

Special: Kostenlose Nachbesprechung der HP-Prüfung Oktober 2019 am Samstag, 12. Oktober 2019 von 10.00-12.00 Uhr

Lösungsschlüssel Heilpraktiker Gruppe A

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Gruppe A.

(Die Angaben sind ohne Gewähr, entscheidend ist der offizielle Lösungsschlüssel, der in 1-2 Wochen veröffentlicht wird.)

 

 

1  E
2  AC
3  AD
4  D
5  B
6  BE
7  B
8  A
9  BC
10  C
11  C
12  A
13  D
14 B
15 BC
16 B
17 BD
18 C
19 C
20 C
21 B
22 E
23 D
24 AD
25 BC
26 E
27 D
28 C
29 D
30 B
31 B
32 BE
33 B
34 B
35 BD
36 D
37 D
38 C
39 AC
40 D
41 CE
42 E
43 AD
44 BC
45 D
46 AC
47 E
48 AD
49 D
50 BE
51 C
52 D
53 BE
54 D
55 C
56 B
57 D
58 AE
59 D
60 A

 

Lösungsschlüssel Heilpraktiker Gruppe B

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Gruppe B.

(Die Angaben sind ohne Gewähr, entscheidend ist der offizielle Lösungsschlüssel, der in 1-2 Wochen veröffentlicht wird.)

 

 

1 B
2 BD
3 B
4 BC
5 D
6 C
7 D
8 BE
9 BC
10 BC
11 C
12 B
13 E
14 A
15 D
16 B
17 BE
18 B
19 D
20 CE
21 C
22 AC
23 BE
24 C
25 AC
26 B
27 B
28 BD
29 D
30 E
31 E
32 E
33 A
34 D
35 B
36 AD
37 D
38 AD
39 E
40 A
41 C
42 C
43 BE
44 C
45 D
46 D
47 AE
48 BC
49 D
50 AD
51 D
52 B
53 C
54 D
55 AD
56 D
57 C
58 AC
59 B
60 D
Originalfragen Heilpraktiker Gruppe A

Fragen aus Original-Prüfungen

HP, schriftlich
60 Fragen, aus Prüfung: „Oktober 2019“
Bereitgestellt von Likamundi

Die Fragen findest Du demnächst in unserem Trainer.

Originalfragen Heilpraktiker Gruppe B
HP, schriftlich
60 Fragen, aus Prüfung: „März 2019“
Bereitgestellt von Likamundi

Die Fragen findest Du demnächst in unserem Trainer.

Lösungsschlüssel
Psychotherapie

Dieser Lösungsschlüssel ist ein inoffizieller Lösungsschlüssel, den unsere Dozenten erstellt haben, damit Du Dir gleich ein Bild von Deinem Prüfungsergebnis machen kannst.

Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen, der offizielle Lösungsschlüssel wird in etwa 7-14 Tagen vom Gesundheitsamt Ansbach veröffentlicht.

Special: Kostenlose Nachbesprechung der Oktober-Prüfung am Samstag, 12. Oktober 2019 von 10.00-11.30 Uhr – hier direkt anmelden und Platz sichern

 

Nachbesprechung der HPP-Prüfung

Special: Kostenlose Nachbesprechung der HPP-Prüfung Oktober 2019 am Samstag, 12. Oktober 2019 von 10.00-11.30 Uhr

Lösungsschlüssel Psychotherapie Gruppe A

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Gruppe A.

(Die Angaben sind ohne Gewähr, entscheidend ist der offizielle Lösungsschlüssel, der in 1-2 Wochen veröffentlicht wird.)

 Neuester Stand: ab frühestens Montag

 

1 AD

2 BC

3 B

4 BE

5 CD

6 B

7 BD?

8 BE

9 D

10 B

 

11 B

12 D

13 E

14 D

15 D

16 BC

17 A

18 C

19 C

20 D

 

21 D

22 AB

23 AE

24 B

25 E

26 C

27 D

28  BE

Lösungsschlüssel Psychotherapie Gruppe B

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Gruppe B.

(Die Angaben sind ohne Gewähr, entscheidend ist der offizielle Lösungsschlüssel, der in 1-2 Wochen veröffentlicht wird.)

Neuester Stand: ab frühestens Montag

 

1 CD

2 B

3 D

4 D

5 E

6 BC

7  D

8 C

9  B

10 B 

 

11  BC

12 AB

13 D

14 AD

15 BD?

16 B

17 AE

18 BE

19 BE

20 D

 

21 A

22 BE

23 E

24 C

25 D

26 C

27 D

28 B

 

Fragen Psychotherapie Gruppe A

Fragen aus Original-Prüfungen Gruppe A

HPP, schriftlich
28 Fragen, aus Prüfung: „Oktober 2019“
Bereitgestellt von Likamundi
Die Fragen findest Du demnächst in unserem Trainer.
Fragen Psychotherapie Gruppe B

Fragen aus Original-Prüfungen Gruppe B

HPP, schriftlich
28 Fragen, aus Prüfung: „Oktober 2019“
Bereitgestellt von Likamundi

 

Die Fragen findest Du demnächst in unserem Trainer.

  1. Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Demenzerkrankungen

  1. sind ein Synonym für Alzheimer Erkrankung
  2. beginnen selten vor dem 75. Lebensjahr
  3. führen zu einer Abnahme des Gedächtnisses und des Denkvermögens
  4. sollten zur Differentialdiagnostik mit einem bildgebenden Verfahren (cCT, cMRT) untersucht werden
  5. führen in der Regel innerhalb von 12 Monaten zum Tod

 

Richtig: C und D

 

zu A) Falsch, die Alzheimer Erkrankung ist zwar die häufigste Demenz, es gibt aber viele andere Formen der Demenz.

zu B) Falsch, Demenzerkrankungen sind auch vor dem 75. Lebensjahr typisch.

zu C) Richtig, kognitive Störungen sind typisch für dementielle Erkrankungen

zu D) Richtig, es müssen andere hirnorganische und organische Ursachen für die Symptomatik ausgeschlossen werden.

zu E) Falsch, die meisten Demenzerkrankungen haben einen langsamen Verlauf, der in etwa 7-10 Jahren zum Tod führt.

 

  1. Aussagenkombination

 

Welcher der folgenden Aussagen zu Zwangsstörungen treffen zu?

 

  1. Bei Zwangsstörungen beobachtet man sehr häufig Spontanremissionen
  2. Eine Zwangsstörung beginnt in der Regel im mittleren bis höheren Erwachsenenalter
  3. Aufgrund des hohen Leidensdruckes kommt es meist zu einer raschen Diagnosestellung
  4. Eine Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Behandlung hat sich bewährt
  5. Zwangssymptome können bei einer Depression auftreten

 

  1. Nur die Aussage 1 und 5 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 2,3 und 4 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 2,4 und 5 sind richtig
  5. Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig

 

Richtig: B

zu 1. Falsch, bei Zwangsstörungen kommt es sogar sehr häufig zu Chronifizierung

zu 2. Falsch, die Zwangsstörungen beginnen in der Regel im frühen Erwachsenenalter

zu 3. Falsch, ein Problem ist, dass die Betroffenen keine oder erst spät Hilfe suchen.

zu 4. Richtig, die effektivste Therapie besteht meist aus Kombination von Psychopharmaka (in diesem Fall Antidepressiva) und psychotherapeutischen Methoden.

zu 5. Richtig, bei Depressiven können Zwangsgedanken und sogar Zwangshandlungen auftreten.

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Inhaber einer auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkten Heilpraktikererlaubnis sind grundsätzlich berechtigt zur selbstständigen Anwendung

 

  1. der kognitiven Verhaltenstherapie
  2. der tiefenpsychologischen fundierten Psychotherapie 
  3. der Psychoanalyse
  4. von Intelligenztests
  5. der Osteopathie

 

  1. Nur die Aussage 1 und 4 sind richtig
  2. Nur die Aussage 3 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussage 1, 2 und 3 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 1,2, 3 und 4 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. bis 3. Richtig, Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen Psychotherapieverfahren anwenden.

zu 4. Richtig, Testverfahren werden zur Diagnose eingesetzt, die dem Heilpraktiker für Psychotherapie erlaubt ist. Testverfahren müssen so gestaltet sein, dass sie unabhängig vom Untersucher eingesetzt werden können.

zu 5. Falsch, die Osteopathie ist ein körperliches Therapieverfahren und dürfen dementsprechend vom Heilpraktiker für Psychotherapie nicht eingesetzt werden.

 

  1. Aussagenkombination

 

Welcher der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Typische Symptome einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind:

 

  1. Ideenflucht
  2. Interessenverlust
  3. Vermindertes Selbstbewusstsein
  4. Suizidgedanken
  5. verminderter Antrieb

 

  1. Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richitg
  3. Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. Falsch, die Ideenflucht ist eine formale Denkstörung die für eine manische Episode spricht.

zu 2. Richtig, der Interessensverlust ist ein Hauptsymptom für die Diagnose einer depressiven Episode nach ICD-10

zu 3. Richtig, Verlust des Selbstwerts ist ein Nebensymptom für die Diagnose einer depressiven Episode nach ICD-10

zu 4. Richtig, Suizidgedanken sind ein Nebensymptom für die Diagnose einer depressiven Episode nach ICD-10

zu 5. Richtig, verminderter Antrieb ist ein Hauptsymptom für die Diagnose einer depressiven Episode nach ICD-10

 

 

  1. Einfachauswahl

 

Welche Aussage trifft zu?

 

Ein 60-jähriger Patient berichtet Ihnen von einer quälenden Unruhe, verstärkt im Sitzen und Liegen, mit ausgeprägtem Bewegungsdrang, der den ganzen Körper betrifft. Während des Gesprächs ist er unfähig, still zu sitzen, tritt von einem Bein auf das andere und wippt hin und her. 

 

Dies spricht am ehesten für ein/eine

 

  1. dissoziative Bewegungsstörung
  2. Schiddrüsenunterfunktion
  3. Tourette-Syndrom
  4. Adynamie
  5. Akathisie

 

Richtig: E

 

zu A) Falsch, die dissoziative Bewegungsstörung zeigt sich durch die Unfähigkeit Bewegungen durchzuführen.

zu B) Falsch, bei der SchilddrüsenUNTERfunktion ist die Bewegung eher reduziert

zu C) Falsch, beim Tourette-Syndrom zeigen sich unwillkürliche Bewegungen oder Laute (Tics).

zu D) Falsch, die Adynamie ist eine Kraftlosigkeit oder Muskelschwäche

zu E) Richtig, die Akathisie ist eine Nebenwirkung von Neuroleptika und zeigt sich durch eine Sitz- und Bewegungsunruhe.

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Bei einer 25-jährigen Frau, die wegen depressiver Verstimmung in Ihre psychotherapeutische Behandlung kommt, vermuten Sie eine Bulimia nervosa mit selbstinduziertem Erbrechen. 

 

Welche der folgenden Befunde stützen im Rahmen der Differenzialdiagnose am ehesten Ihren Verdacht?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

  1. Adipositas Grad 3 (Body Mass Index > 40 kg/m^2)
  2. Speicheldrüsenschwellung
  3. Zahnschäden
  4. Chloasma (Pigmentflecken im Gesicht)
  5. Akne

 

Richtig: B) und C)

 

zu A) Falsch, bei der Bulimie besteht häufig ein normales oder leichtes Untergewicht

zu B) Richtig, bei der Bulimie kommt es zu Störungen im Drüsenhaushalt

zu C) Richtig, durch das häufige Erbrechen wird der Zahnschmelz angegriffen und es kommt zu Zahnschädigungen wie Karies.

zu D) Falsch, Pigmentflecken im Gesicht sind nicht typisch für eine Bulimie

zu E) Falsch, Akne ist kein typisches Symptom der Bulimie

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zu Aufmerksamkeitsdefizit/-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treffen zu?

 

  1. Typische Kennzeichen des ADHS im Kindesalter sind u.A. Hypermotorik und impulshafte Ausbrüche
  2. Typische Kennzeichen des ADHS im Erwachsenenalter sind u.a. Desorganisation und fehlendes Durchhaltevermögen
  3. Häufige komorbide Störungen bei ADHS im Kindesalter sind Tic-Störungen und Störungen des Sozialverhaltens
  4. Häufige komorbide Störungen bei ADHS im Erwachsenenalter sind Abhängigkeitserkrankungen, depressive Störungen und Angststörungen
  5. Bei der Behandlung eines ADHS im Erwachsenenalter ist die Gabe von Methylphenidat kontraindiziert

 

  1. Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
  2. Nur die Aussage 1 und 3 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 1,2,3 und 4 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. Richtig, die Hypermotorik und Impulskontrollstörungen sind typisch

zu 2. Richtig, im Erwachsenenalter zeigt sich die Neigung zu Chaos und fehlendes Durchhaltevermögen

zu 3. Richtig, im Kindesalter zeigen sich soziale und Tic-Störungen

zu 4. Richtig im Erwachsenenalter entwickeln ADHS-Erkrankte überzufällig häufig weitere psychische Störungen wie Sucht, Depression und Angststörungen

zu 5. Falsch, auch im Erwachsenenalter kann Ritalin verabreicht werden.

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typ (nach ICD-10) 

 

  1. neigt zu suizidalem und präsuizidalem Verhalten
  2. ist gleichbedeutend mit einer schweren Depression
  3. neigt selten zu Wutanfällen und aggressiven Durchbrüchen
  4. zeigt eine ausgeprägt und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung
  5. ist gekennzeichnet durch ein intensives Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden

 

  1. Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 2,4 und 5 sind richtig
  5. Nur die Aussagen 1,3,4, und 5 sind richtig

 

Richtig: C

 

zu 1. Richtig, Borderliner neigen zu Suiziddrohungen und suizidalen Handlungen

zu 2. Falsch, eine schwere depressive Episode ist ein eigenständiges Krankheitsbild aus der F3 und hat einen anderen Verlauf und andere Symptome als eine Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ aus der F6

zu 3. Falsch, Wutanfälle und aggressive Durchbrüche sind sogar diagnostisches Kriterium nach ICD-10

zu 4. Richtig, diese Instabilität der Persönlichkeit ist typisch

zu 5. Richtig, es besteht große Angst vor Verlassenwerden mit starken Bemühungen dieses zu verhindern.

 

  1. Einfachauswahl

 

Empathie ist eine zentrale Komponente im therapeutischen Kontakt der Gesprächstherapie (nach Rogers).

 

Welche Aussage zur Empathie trifft zu?

 

  1. Empathie bedeutet, die Gefühle des anderen zu übernehmen
  2. Empathie ist ausgerichtet auf den inneren Bezugsrahmen des Klienten
  3. Empathie ist gleichzusetzen mit billigendem Verständnishaben
  4. Empathie heißt, eine Bewertung abzugeben
  5. Empathie zielt darauf ab, die Selbstexploration des Klienten zu verhindern

 

Richtig: B

 

zu A) Falsch, die Gefühle des anderen zu übernehmen ist nicht das Ziel von Rogers. Dies geschieht zum Beispiel bei einer Identifikation mit dem Patienten oder der mangelnden Fähigkeit des Therapeuten sich abzugrenzen.

zu B) Richtig, beim empathischen Einfühlen nach Rogers geht es darum, den inneren Bezugsrahmen des Klienten zu verstehen

zu C) Falsch, der Therapeut muss keine der Handlungen des Klienten billigen, auch wenn er im Rahmen der Akzeptanz versucht die Wertschätzung für den Klienten nicht zu verlieren.

zu D) Falsch, im Rahmen der Gesprächstherapie nach Rogers wird versucht ohne zu werten (Akzeptanz) zu arbeiten

zu E) Falsch, die Selbstexploration des Klienten soll sogar angeregt werden

 

  1. Einfachauswahl

 

Welche Aussage trifft zu?

 

Verantwortlich für die öffentlich-rechtliche Unterbringung eines psychisch Kranken im psychiatrischen Krankenhaus für eine Zeitdauer von 5 Wochen gemäß Unterbringungsrecht der Länder (z.B. Psychisch-Kranken-Gesetz) ist

 

  1. das Ordnungsamt
  2. das Gericht
  3. das Gesundheitsamt
  4. die zuständige Ärztekammer
  5. die Kriminalpolizei

 

Richtig: B

 

zu A) Falsch, das Ordnungsamt beantragt diese Unterbringung, angeordnet wird sie aber vom Gericht

zu B) Richtig, das Gericht entscheidet die Unterbringung – oder legitimiert sie bei einer vorläufigen Unterbringung

zu C) Falsch, das Gesundheitsamt hat mit diesem Vorgang nichts zu tun.

zu D) Falsch, die zuständige Ärztekammer hat mit diesem Vorgang nichts zu tun, auch wenn ein ärztliches Gutachten benötigt wird, ob die Unterbringung verhindert werden kann

zu E) Falsch, die Kriminalpolizei trägt nicht die Verantwortung, kann aber ausführendes Organ für den Transport zum psychiatrischen Krankenhaus sein.

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen zur Anpassungsstörungen (nach ICD-10) treffen zu?

 

Wählen sie zwei Antworten!

 

  1. Auslöser sind meist nicht zu definieren
  2. Auftreten nach psychosozialer Belastung
  3. Bei Kindern häufiger Auftreten regressiver Symptome, wie z.B. sekundäre Enuresis
  4. Dauer in der Regel länger als 6 Monate
  5. Individuelle Faktoren spielen bei dem Auftreten keine Rolle

 

Richtig: B und C

 

zu A) Falsch, ein Auslöser muss laut ICD-10 vorhanden sein

zu B) Richtig, vorausgehend muss eine psychosoziale Belastung aufgetreten sein

zu C) Richtig, Kinder reagieren häufig durch Regression (Zurückfallen auf frühere Stufen der Entwicklung)

zu D) Falsch, in der Regel sind Anpassungsstörungen kürzer als 6 Monate, nur depressive Anpassungsstörungen können länger verlaufen

zu E) Falsch, individuelle Faktoren sind entscheidend, ob eine Anpassungsstörung entsteht oder der Betroffene die Belastung ohne Schwierigkeiten bewältigt

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welch der folgenden Aussagen zur Wahrnehmungsstörungen treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

  1. Illusionäre Verkennungen treten u.A. beim Delir auf
  2. Eine Halluzination ist eine Sinnestäuschung ohne entsprechenden äußeren Reiz
  3. Optische Halluzinationen sprechen gegen eine körperlich begründbare Psychose
  4. Optische Halluzinationen bestimmen das klinische Bild der hebephrenen Schizophrenie
  5. Akustische Halluzinationen sind charakteristisch für die paranoide Persönlichkeitsstörung

 

Richtig: A und B

 

zu A) Richtig, illusionäre Verkennungen sind typisch für das Delir

zu B) Richtig, eine Halluzination zeigt sich ohne Sinnesreiz

zu C) Falsch, bei körperlich begründbaren Psychosen können auch optische Halluzinationen auftreten (z.B. beim Delir)

zu D) Falsch, die Hebephrenie zeigt sich durch Störungen der Affektivität, formale Denkstörungen und Negativsymptomatik

zu E) Falsch, bei der paranoiden Persönlichkeitsstörung zeigen sich keinerlei psychotische Symptome, sondern Misstrauen und Streitsucht

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

In der Verhaltenstherapie

 

  1. sind experimentelle Befunde zur klassischen und operanten Konditionierung eine wichtige Grundlage von Modellen zur Entstehung psychischer Störungen sowie von Interventionsmethoden
  2. gilt das Prinzip der klassischen Konditionierung inzwischen als veraltet und ist nur noch von untergeordneter Rolle
  3. bezeichnet operante Konditionierung einen Lernprozess, bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten durch seine Konsequenzen erhöht oder erniedrigt wird
  4. ist der Begriff “negative Verstärkung” innerhalb des operanten Konditionierens mit “Bestrafung” gleichzusetzen.
  5. kommen Verstärkerpläne zum Aufbau neuen Verhaltens zum Einsatz

 

  1. Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
  5. Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. Richtig, in Experimenten wurden die Konzepte für die klassische und operante Konditionierung entwickelt und sind seitdem wichtige Grundlage für die Verhaltenstherapie.

zu 2. Falsch, die klassische Konditionierung hat nach wie vor ihre Bedeutung zur Erklärung von bestimmten Verhaltensweisen

zu 3. Richtig, mit der operanten Konditionierung wird z.B. erwünschtes Verhalten belohnt, was dazu führen soll, dass es häufiger auftritt

zu 4. Falsch, negative Verstärkung bezeichnet den Vorgang, wenn ein unangenehmer Folgereiz entfernt wird und deshalb das Verhalten häufiger auftritt

zu 5. Richtig, Verstärkerpläne wie z.B. Tokeneconomy werden eingesetzt, um erwünschtes Verhalten zu fördern

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Techniken zählen am ehesten zu den Konfrontationstherapien?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

  1. Flooding
  2. Time-out (Auszeit)
  3. Selbstmanagement
  4. Systematische Desensibilisierung
  5. Shaping (Verhaltensformung)

 

Richtig: A) und D)

 

zu A) Richtig, Flooding wird auch Reizüberflutung genannt und zählt zu den Konfrontationstherapien.

zu B) Falsch, beim Time-out werden werden Betroffene nach unerwünschtem Verhalten von allen Reizen entfernt

zu C) Falsch, unter Selbstmanagement versteht man die Fähigkeit seine persönliche und berufliche Entwicklung zu gestalten

zu D) Richtig, bei der systematischen Desensibilisierung wird der Betroffene schrittweise mit dem angstauslösenden Reiz konfrontiert

zu E) Falsch, beim Shaping wird das erwünschte Verhalten in kleinen Schritten erlernt.

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen zum Delir treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

  1. Bei alkohol- oder drogenabhängigen Patienten kann ein Delir in der Regel ambulant behandelt werden
  2. Ein Delir ist ein ätiologisch unspezifisches Syndrom mit Störungen des Bewusstseins, der Kognition und der Psychomotorik
  3. Ein Delir verläuft in der Regel asymptomatisch
  4. Ein Delir ist eine organisch bedingte psychische Störung
  5. Akustische Halluzinationen treten beim Delir nicht auf

 

Richtig: B und D

 

zu A) Falsch, das Delir muss immer stationär behandelt werden, es besteht akute Lebensgefahr

zu B) Richtig, das Delir kann durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden

zu C) Falsch, es treten viele starke Symptome auf.

zu D) Richtig, das Delir ist in der ICD-10 in der F0 unter organisch bedingte Störungen zu finden.

zu E) Falsch, auch akustische Halluzinationen können beim Delir auftreten

 

  1. Welche Aussage trifft zu?

 

Grübeln gehört im psychopathologischen Befund zur Gruppe der 

 

  1. Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
  2. formalen Denkstörungen
  3. Befürchtungen und Zwängen
  4. Ich-Störungen
  5. inhaltlichen Denkstörungen

 

Richtig: B

 

zu A) Falsch, beim Grübeln ist das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit nicht gestört

zu B) Richtig, beim Grübeln ist der Denkablauf gestört

zu C) Falsch, Befürchtungen und Zwänge sind affektive Störungen

zu D) Falsch, beim Grübeln ist das Ich (die Meinhaftigkeit) nicht gestört

zu E) Falsch, der Inhalt des Denkens ist beim Grübeln nicht gestört

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welcher der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Wählen Sie zwei antworten!

 

Sie wollen mit ihrem Patienten im Rahmen eines sozialen Kompetenztrainings einüben, dass dieser angemessen für seine Rechte eintritt. 

Sie geben dem Patienten die Instruktionen

 

  1. laut und deutlich zu reden
  2. bei Forderungen den Gebrauch von “Ich” zu vermeiden 
  3. sich für die eigenen Forderungen zu entschuldigen
  4. erst zu erklären, warum man etwas wolle, dann zu sagen, was
  5. Verständnis für die Position des anderen zu äußern

 

Richtig: A) und E)

 

zu A) Richtig, lautes und deutliches Reden stärkt die Position des Patienten

zu B) Falsch, den Gebrauch von “Ich” bei Forderungen würden wir sogar empfehlen

zu C) Falsch, wir empfehlen dem Patienten sich nicht für berechtigte Forderungen zu entschuldigen

zu D) Falsch, man solle zuerst sagen was man will und dann warum 

zu E) Richtig, die andere Position zu verstehen ist grundlegend für eine angemessene Kommunikation

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu?

 

  1. Bei depressiven Patienten sollte man Fragen nach Suizidgedanken meiden, da diese das Suizidrisiko in der Regel erhöhen
  2. Suchterkrankte Menschen sind in erhöhtem Maße suizidgefährdet
  3. Wenn suizidale Patienten nach vorheriger Verzweiflung, plötzlich ruhig und gelöst wirken, ist dies ein Zeichen von Besserung, die Suizidgefahr lässt nach
  4. Nur wenige Patienten mit Suizidgedanken kündigen geplante Suizidhandlungen an
  5. In Deutschland sterben mehr Menschen an Suizid als im Verkehr

 

Richtig: B) und E)

 

zu A) Falsch, wir müssen bei depressiven Patienten auf jeden Fall nach suizidalen Gedanken fragen

zu B) Richtig, Suchterkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für suizidale Handlungen

zu C) Falsch, das kann sogar ein Hinweis auf das Entschlussstadium nach Pöldinger sein und damit für eine erhöhte Gefahr

zu D) Falsch, die meisten Patienten suchen vor dem Suizid noch einen Arzt oder Therapeuten auf oder kündigen im familiären Umfeld ihre Tat an

zu E) Richtig, es sind sogar nahezu drei Mal mehr Tote durch Suizid als durch den Verkehr

 

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Typische Charakteristika der anankastischen (zwanghaften) Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) sind:

 

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. Das Verlangen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen
  2. Übertrieben Gewissenhaftigkeit und unverhältnismäßige Leistungsbezogenheit unter Vernachlässigung von Vergnügen und zwischenmenschlichen Beziehungen
  3. Überlassung der Verantwortung für Lebensbereiche des eigenen Lebens an andere
  4. Übermäßige Vorliebe für Phantasien, einzelgängerisches Verhalten und in sich gekehrte Zurückhaltung
  5. Rigidität und Eigensinn, wobei andere gegenüber auf einer Unterordnung unter eigene Gewohnheiten bestanden wird. 

 

Richtig: B) und E)

 

zu A) Falsch, das Verlangen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen ist eher typisch für eine histrionische Persönlichkeit

zu B) Richtig, die Pedanterie und Leistungsbezogenheit ist den Betroffenen wichtiger als soziale Beziehungen oder Genuss

zu C) Falsch, die Abgabe der Verantwortung finden wir bei abhängigen Persönlichkeitsstörungen

zu D) Falsch, die übermäßige Vorliebe für Phantasien und Einzelgängertum finden sich bei der schizoiden Persönlichkeitsstörung

zu E) Richtig, die Einhaltung von Regeln wird auch bei anderen Menschen eingefordert

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zu psychischen Störungen im Wochenbett treffen zu?

 

  1. Die postpartale Depression hat meist eine günstige Prognose
  2. Bei einer schweren postpartalen Depression empfiehlt sich eine Behandlung mit einem Antidepressivum
  3. Bei ersten Anzeichen für eine postpartale Depression sollte die Mutter vom Kind getrennt werden
  4. Im Wochenbett treten psychische Erkrankungen gehäuft auf
  5. Eine postpartale Depression kann sich innerhalb von Stunden nach der Entbindung entwickeln

 

  1. Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. Richtig, da der Beginn akut ist, und eindeutige Ursachen vorliegen, ist die Prognose günstig

zu 2. Richtig, Antidepressiva werden eingesetzt

zu 3. Falsch, die Mutter wird erst vom Kind getrennt, wenn eine tatsächliche Gefährdung des Kindes anzunehmen ist

zu 4. Richtig, im Wochenbett sind psychische Erkrankungen durch die hormonelle Umstellung häufig

zu 5. Richtig, die postpartale Depression kann sich durch die hormonelle Umstellung relativ schnell entwickeln

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zur Psychotherapie treffen zu?

 

  1. “Erlernte Hilflosigkeit” ist ein in der psychoanalytischen Therapie verwendeter Begriff eines Abwehrmechanismus
  2. Bei einer akuten schweren depressiven Episode ist eine ambulante psychodynamisch orientierte Psychotherapie Therapie der ersten Wahl
  3. In der kognitiven Therapie wird der sokratische Dialog angewendet
  4. Beim SORKC-Modell handelt es sich um ein in der verhaltenstherapeutischen Diagnostik anwendbares Modell zur Problem-, Situations- und Verhaltensanalyse
  5. Psychodynamisch orientierte Psychotherapiemethoden spielen in der Kindertherapie keine wesentliche Rolle

 

  1. Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  5. Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

 

Richtig: A)

 

zu 1. Falsch, “erlernte Hilflosigkeit” ist ein Begriff aus der Verhaltenstherapie, der beschreibt, dass Kinder durch voreilige Unterstützung lernen, dass sie sich nicht selbst helfen können

zu 2. Falsch, psychodynamische Verfahren sind aufdeckend und dementsprechend bei schweren depressiven Episoden nicht indiziert und schon gar nicht erste Wahl

zu 3. Richtig, im sokratischen Dialog werden Gedanken auf ihre Funktionalität überprüft

zu 4. Richtig, das SORKC-Schema findet in der Verhaltensanalyse anwendung

zu 5. Falsch, psychodynamische Therapiemethoden werden auch bei Kindern eingesetzt

  1. Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

Bei Menschen, die an einer hebephrenen Schizophrenie leiden, sind nach ICD-10 folgende Symptome am ehesten typisch:

 

  1. Miosis
  2. Antriebsverlust
  3. Trance
  4. Besessenheitszustände
  5. Affektverflachung

 

Richtig: B) und E)

 

zu A) Falsch, eine Pupillenverengung kommt bei Einnahme von Opoiden vor

zu B) Richtig, im Rahmen der Negativsymptomatik der Schizophrenie tritt bei hebephrenen Patienten Antriebsverlust auf

zu C) Falsch, Trancezustände treten zum Beispiel bei dissoziativen Störungen auf

zu D) Falsch, Besessenheitszustände treten zum Beispiel bei dissoziativen Störungen auf

zu E) Richtig, im Rahmen der Negativsymptomatik der Schizophrenie tritt bei hebephrenen Patienten Antriebsverlust auf

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zu Antipsychotika (Neuroleptika) treffen zu?

 

  1. Antipsychotika sind zur Behandlung schizophrener Störungen geeignet
  2. Antipsychotika werden auch zur Behandlung schwerer depressiver Episoden eingesetzt
  3. Antipsychotika werden nach “typischen” und “atypischen” Antipsychotika unterschieden
  4. Bei Einnahme von Antipsychotika sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen (z. B. Elektrokardiogramm, EKG) durchgeführt werden
  5. Bei Antipsychotika kann als typische Nebenwirkung ein Parkinsonoid auftreten

 

  1. Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

zu 1. Richtig, Antipsychotika werden zur Behandlung psychotischen Symptomen und dementsprechend auch von schizophrenen Störungen eingesetzt

zu 2. Richtig, bei schweren depressiven Episoden können psychotische Symptome auftreten, die mit Antipsychotika behandelt werden

zu 3. Richtig, der Unterschied zeigt sich zum Beispiel an den untypischen Nebenwirkungen

zu 4. Richtig, da unterschiedliche Störungen im Blutbild oder Herzsymptome als Nebenwirkungen auftreten können, sollten Kontrolluntersuchungen regelmäßig durchgeführt werden

zu 5. Richtig, eine typische Nebenwirkung, der Antipsychotika, die durch die Veränderung im Dopaminhaushalt entsteht ist das Parkinsonoid

  1. Einfachauswahl

 

Welche Aussage trifft zu?

 

Charakteristisch für ein histrionische Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) ist/sind:

 

  1. Starke Zweifel und übertrieben Vorsicht
  2. Ängste vor Alleinsein und Verlassenwerden
  3. Leichte Beeinflussbarkeit durch andere Personen
  4. Übermäßige Gewissenhaftigkeit
  5. Fehlen von Selbstvertrauen

 

Richtig: C

 

zu A) Falsch, Vorsicht findet sich bei der ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung

zu B) Falsch, Ängste vor dem Alleinsein und Verlassenwerden finden sich bei Borderlinern oder abhängigen Persönlichkeitsstörungen

zu C) Richtig, histrionische Persönlichkeiten sind suggestibel, das heißt sie lassen sich durch andere Menschen leicht beeinflussen

zu D) Falsch, histrionische Persönlichkeiten nehmen es nicht so genau, das findet man eher bei anankastischen Persönlichkeitsstörungen

zu E) Falsch, das fehlende Selbstvertrauen ist kein charakteristisches Kriterium, es findet sich eher bei narzisstischen Persönlichkeiten

 

  1. Einfachauswahl

 

Welche Aussage über die bipolare affektive Störung (nach ICD-10) trifft zu?

 

  1. Akustische Halluzinationen sind mit der Diagnose einer manischen Episode im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung nicht vereinbar
  2. Unter Rapid Cycling versteht man das ständige Umherlaufen manischer Patienten
  3. Die depressive Episode im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung unterscheidet sich von der unipolaren Störung durch das Vorliegen parathymer Gedankeninhalte
  4. Eine manische Episode ist von einer Schizophrenie gelegentlich nur im Verlauf unterscheidbar
  5. Die Diagnose einer Dysthymia schließt eine bipolare affektive Störung aus

 

Richtig: D)

 

zu A) Falsch, im Rahmen einer manischen Episode können auch psychotische Symptome auftreten

zu B) Falsch, Rapid Cycling ist der schnellere Phasenwechsel bei bipolaren Störungen

zu C) Falsch, parathyme Wahninhalte können bei allen depressiven Episoden auftreten, sind aber seltener als synthyme Wahninhalte

 

  1. Einfachauswahl

 

Welche Aussage trifft zu?

 

Substitutionsbehandlung von Opioidabhängigen mit Methadon

 

  1. darf durch den Heilpraktiker durchgeführt werden
  2. führt in aller Regel zur vollständigen Abstinenz
  3. hält die Opioidabhängigkeit aufrecht
  4. schließt ein gleichzeitige psychotherapeutische Behandlung aus
  5. ist nur stationär durchführbar

 

Richtig: C)

 

zu A) Falsch, der Heilpraktiker darf keine Medikamente und keine Betäubungsmittel (Methadon) verschreiben

zu B) Falsch, Methadon ist ebenfalls ein Opioid

zu C) Richtig, auch Methadon führt zu körperlicher Abhängigkeit, es hat aber eine rauscharme Wirkung und wird deshalb zur Substitutionsbehandlung eingesetzt

zu D) Falsch, Psychotherapie ist als Begleitung angezeigt

zu E) Falsch, die Substitutionstherapie kann auch ambulant durchgeführt werden

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zum Störungsbild einer sozialen Phobie treffen zu?

 

  1. Die Ängste treten vorwiegend in größeren Menschenmengen auf
  2. Die Störung tritt ganz überwiegend bei Männern auf
  3. Soziale Phobien sind in der Regel mit einem niedrigen Selbstwertgefühl verbunden
  4. Die Symptome können sich bis hin zu einer Panikattacke verstärken
  5. Soziale Phobien können sich in Beschwerden wie Händezittern, Übelkeit und Drang zum Wasserlassen äußern

 

  1. Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: D

 

zu 1. Falsch, die Ängste treten in Situationen auf, bei denen die Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht

zu 2. Falsch, soziale Phobien treten häufiger bei Frauen auf

zu 3. Richtig, bei Menschen mit sozialer Phobie zeigt sich überzufällig häufig auch ein verringertes Selbstwertgefühl

zu 4. Richtig, die Angst kann so stark werden, dass sie sich mit den Symptomen einer Panikattacke zeigt

zu 5. Richtig, Händezittern, Übelkeit und Drang zum Wasserlassen sind typische Symptome der sozialen Phobie

 

  1. Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?


Mögliche Ursachen einer organischen depressiven Störung (nach ICD-10) sind:

 

  1. Maligne Hirnerkrankungen
  2. Zwangsstörung
  3. Hypothyreose
  4. Morbus Parkinson
  5. Hypochondrische Störung

 

  1. Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  2. Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
  3. Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
  4. Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
  5. Alle Aussagen sind richtig

 

Richtig: B

 

zu 1. Richtig, bösartige Hirnerkrankungen können zu depressiven Störungen führen

zu 2. Falsch, eine Zwangsstörung ist keine organische sondern eine psychische Erkrankung, dementsprechend keine Ursache für eine organische depressive Störung

zu 3. Richtig, die SchilddrüsenUNTERfunktion kann zu depressiven Syndromen, also einer organisch depressiven Störung führen

zu 4. Richtig, auch Morbus Parkinson ist ein organisches Krankheitsbild, das zu einer depressiven Störung führen kann

zu 5. Falsch, die hypochondrische Störung ist ein psychisches Krankheitsbild und keine körperliche Ursache.

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Herzlichen Glückwunsch! Der erste Schritt ist gemacht.

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