Die Prüfung ist geschafft!

Herzlichen Glückwunsch, Du hast es hinter Dir. Der schriftliche Teil der März-Prüfung 2018 ist vollbracht. Hier auf der Seite findest du die Lösungsschlüssel für die Prüfungen.

Wir drücken Dir die Daumen, dass Du die Prüfung erfolgreich geschafft hast!

Entspannung vor der schriftlichen Prüfung

– Gönne Dir etwas Gutes, das Dich entspannt: ein warmes Bad, eine Tasse Tee etc.
   Schöne Musik hilft z.B. nachweislich beim Stressabbau

– Bewegung und Sport helfen Dir beim Abschalten und sorgen für innere Balance

– Ruhe und Entspannung vor der Prüfung fördern deine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung

– Nervosität und Anspannung durch positive Suggestion milder

– Gönne Deinem Gehirn eine Inputpause, damit es sich sortieren kann und damit Du frisch und voll Energie in die Prüfung gehst

Du schaffst das!

Dein Likamundi-Team wünscht Dir viel Erfolg!

Lösungsschlüssel Heilpraktiker für Psychotherapie (HPP)

Dies ist ein vorläufiger Lösungsschlüssel.  Unsere Dozenten erstellen ihn am Mittwoch direkt nach der Prüfung (so schnell wie es geht), damit Du Dein Prüfungsergebnis sofort vergleichen kannst.

Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen, der offizielle Lösungsschlüssel wird in etwa 7-14 Tagen vom Gesundheitsamt Ansbach veröffentlicht.

Hier ein wertvolles Angebot für Dich:

Am kommenden Samstag, 24.03.2018 von 10:00 – 11:30 Uhr kannst Du kostenlos und online die gesamte Prüfung vom 21. März 2018 mit unserem Dozenten David Leutgeb, HPP, nachbesprechen.
Melde Dich einfach hier kostenlos an (direkt im online-Raum von gotowebinar) und sicher Dir Dein Platz!

Lösungsschlüssel Psychotherapie Gruppe A

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Gruppe A.

 

 

1 BC Angststörung

2 AD Organische

3 E 54-jähriger Mann

4 BC Hebephrene Schizophrenie

5 D Frau mit Ehemann

6 B Chronische Alkoholerkrankung

7 A somatoforme Schmerzstörung

8 E Persönlichkeitsstörung

9 CE Suizid

10 C Multiple Sklerose

 

11 D Dysthymia

12 D 32-jährige Frau

13 E Differentialdiagnose

14 CE Delir

15 C Sprichwort

16 BE Affektive Störung

17 AE Störung der Impulskontrolle

18 B Rogers

19 C rechtl. Betreuung

20 E Psychomotorik bei Schizophrenie

 

21 C Zwangsstörung

22 C somatisches Syndrom

23 A Sexualstörungen

24 BC Migräne

25 A Manie

26 D wahnhafte Störung

27 B Psychoanalyse

28 C Behandlung Somatisierungsstörung?

 

Lösungsschlüssel Psychotherapie Gruppe B

 

Hier siehst Du den vorläufigen Lösungsschlüssel für die Heilpraktikerprüfung Psychotherapie Gruppe B.

 

1 D Frau mit Ehemann

2 C Multiple Sklerose

3 C Sprichwort

4 E Psychomotorik bei Schizophrenie

5 A Manie

6 AD Organische

7 C Zwangsstörung

8 D wahnhafte Störung

9 E 54-jähriger Mann

10 B chronische Alkoholerkrankung

 

11 BE Affektive Störung

12 C somatisches Syndrom

13 B Psychoanalyse

14 BC Angststörung

15 A somatoforme Schmerzstörung

16 D Dysthymia

17 A Sexualstörung

18 C ? Behandlung Somatisierungsstörung

19 BC Hebephrene Schizophrenie

20 D 32-jährige Frau

 

21 AE Störung der Impulskontrolle

22 E Persönlichkeitsstörung

23 E Differentialdiagnose

24 B Rogers

25 CE Suizid

26 C Rechtliche Betreuung

27 CE Delir

28 BC Migräne

 

 

Originalfragen Psychotherapie Gruppe A

Bitte die Fragen bei Gruppe B anschauen. Dort sind sie kommentiert.

Originalfragen Psychotherapie Gruppe B

Gruppe B – Kommentare

1 Einfachauswahl

Eine Frau kommt mit ihrem 44-jährigen Ehemann in Ihre Praxis. Der Mann sitzt wort- und teilnahmslos und nahezu apathisch neben seiner Frau.

Die Ehefrau klagt, dass ihr Mann seit etwa 4 Wochen zunehmend “zu nichts mehr in der Lage” sei, ihm alles zu viel sei, er keinerlei Antrieb mehr habe, er sich über nichts mehr freuen könne und jegliche vorherige Interessen vernachlässige. Zudem habe der Mann ihr vor drei Tagen gestanden, dass er fast täglich Stimmen höre, welche ihn diffamieren und abwerten würden. In der Vorgeschichte bestanden bisher keine psychischen Auffälligkeiten. Der Mann berichtet wortarm, dass er keinen Appetit mehr habe und nachts nicht mehr als 2 Stunden schlafen könne und daher “keine Kraft mehr” mehr habe.

 

Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) trifft am ehesten zu?

  1. A) Erstmanifestation einer paranoiden Schizophrenie
  2. B) Postschizophrene Depression
  3. C) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
  4. D) Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
  5. E) Anpassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion

 

zu A: Das Stimmenhören ist weder kommentierend noch dialogisch, weiter sind keine schizophrenen
Symptome vorhanden.

Zu B: Ausgeschlossen durch den Hinweis, dass in der Vorgeschichte keine psychischen Auffälligkeiten bestanden. (Sonst schizophrene Phase in der Vorgeschichte)

Zu C: Ausgeschlossen durch den Hinweis, dass in der Vorgeschichte keine psychischen Auffälligkeiten bestanden. (Sonst manische Episode in der Vorgeschichte)

zu D: Richtig, deutlich depressive Symptome Antriebsverlust, Freudverlust, Interessensverlust,…) und psychotische Symptome (Stimmenhören)

zu E: Falsch, ausgeschlossen durch psychotische Symptomatik und vorhandene Kriterien der depressiven Episode.

 

2 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur Multiplen Sklerose treffen zu?

  1. Im Erkrankungsverlauf kommt es bei einem Teil der Patienten auch zu psychischen Veränderungen mit insbesondere affektiven Störungen
  2. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen
  3. Die Erkrankung wird durch Zecken übertragen
  4. Der Ersterkrankungsgipfel liegt zwischen dem 20. und 40. Lebenjahr
  5. In Spätstadien der Erkrankung ist eine dementielle Entwicklung möglich
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
  3. C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  4. D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  5. E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

zu 1. Ja, es kann z.B. zu depressiven Störungen kommen.

zu 2. Falsch, Frauen sind häufiger betroffen

zu 3. Falsch, die Ursache für MS ist noch nicht endgültig geklärt, erbliche Faktoren und äußere Einflüsse spielen eine Rolle.

zu 4. Richtig

zu 5. Richtig, dementielle Syndrome sind möglich, weil das ZNS angegriffen wird.

 

3 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wenn Sie einen Patienten bittewn, das Sprichwort: “Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein” zu erläutern,

  1. dann prüfen Sie das Abstraktionsvermögen
  2. dann prüfen Sie das Orientierungsvermögen
  3. können Sie – bei Erfassen des Zusammenhangs – eine leichte kognitive Störung ausschließen
  4. können Sie dies – bei Nichterfassen des Zusammenhangs – mit dem psychopathologischen Begriffen des “Konkretismus” bezeichnen
  5. kann dies – bei Nichterfassen des Zusammenhangs – ein Hinweis auf Schizophrenie sein
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  3. C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  4. D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

zu 3. Falsch, leichte kognitive Störungen können z.B. auch im Gedächtnis liegen, das in dieser Aufgabe nicht geprüft wird.

 

4 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu?

Zu den Störungen der Psychomotorik bei schizophrenen Erkrankungen zählen:

  1. “Wächserne Biegsamkeit” (“flexibilitas cerea”)
  2. Haltungsstereotypien
  3. Sinnlose motorische Aktivitäten
  4. Bewegungs- und Sprachstereotypien
  5. Echolalie
  1. A) Nur die Aussage 5 ist richtig
  2. B) Nur die Aussage 1 und 2 sind richtig
    C) Nur die Aussage 3 und 4 sind richtig
    D) Nur die Aussage 1, 2 und 4 sind richtig
    E) Alle Aussagen sind richtig

 

Alles katatone Symptome

 

5 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Zur Manie gehören:

  1. Innere Getriebenheit, vermehrte Aktivität
  2. Stimmungsschwankungen mit Niedergeschlagenheit und Verzweiflung
  3. Unangepasstes, distanzloses Verhalten
  4. Ausgeprägter Rededrang
  5. Gesteigertes Schlafbedürfnis mit Tag-Nacht-Umkehr
  1. A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
  3. C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
  4. D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  5. E) Alle Aussagen sind richtig

 

zu 2. Falsch, das wäre z.B. Hinweis auf eine Zyklothymia oder eine Borderline-Störung.

zu 5. Falsch, Maniker haben weniger Schlafbedürfnis.

 

6 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

Ursachen von organischen psychischen Störungen (nach ICD-10) sind am ehesten:

  1. A) Hirninfakte
  2. B) Morbus Crohn
    C) Atopisches Ekzem
    D) Morbus Parkinson
    E) Spinalkanalstenose

 

zu 2. Falsch, Darmerkrankung

zu 3. Falsch, Hauterkrankung

zu 5. Falsch, Einengung des Rückenmarks, meist Schmerzen und Ermüdbarkeit als Folge.

 

7 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur Behandlung von Zwangsstörungen treffen zu?

  1. Eine Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen
  2. Exposition und Reaktionsmanagement gilt mittlerweile als veraltetes Therapieverfahren
  3. Psychodynamische Therapien können zum Einsatz kommen
  4. Die Kognitive Verhaltenstherapie gilt als Verfahren der 2. Wahl
  5. Als unterstützende Maßnahme kann sich Psychoedukation positiv auswirken

 

  1. A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
    B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
  2. C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
    E) Alle Aussagen sind richtig

 

zu 2. Falsch, wird weiterhin eingesetzt.

zu 4. Falsch, Methode erster Wahl

 

8 Einfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zur anhaltenden wahnhaften Störung (nach ICD-10) trifft zu?

  1. A) Die Betroffenen zeigen auch in Bereichen und Handlungen, die sich nicht auf den Wahn beziehen, massive Auffälligkeiten
  2. B) Nur in seltenen Fällen bestehen Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen
  3. C) Nach den diagnostischen Leitlinien müssen die Wahnvorstellungen mindestens 12 Monate dauern
    D) Nicht vereinbar mit der Diagnose ist eine hirnorganische Erkrankung
    E) Ständiges Stimmenhören und schizophrene Symptome in der Vorgeschichte sind typisch

 

zu

  1. A) Falsch, nur Wahn, keine weiteren Auffälligkeiten.
  2. B) Falsch, Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen sind häufig.
  3. C) Falsch, drei Monate reichen aus
  4. D) Richtig, hirnorganische Erkrankungen sind ein Ausschlusskriterium, weil es dann eine F0-Störung wär.
  5. E) Falsch, das wäre Hinweis auf z.B. eine Schizophrenie.

 

9 Aussagenkombination

Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit “starken Schmerzpflastern” behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich- depressiven Grundstimmung leide.

 

Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndrom?

  1. Tachykardie
  2. Mydriasis
  3. Diarrhoe
  4. Trockene Nasenschleimhäute
  5. Muskelschmerzen oder -krämpfe

 

  1. A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
    B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
  2. D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
  3. E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

 

zu 4. Falsch, die Nase rinnt meist.

 

10 Einfachauswahl

Welche Aussage trifft zu?

 

Bei einer chronischen Alkoholerkrankung kann typischerweise folgende Komplikation auftreten:

  1. A) Querulatorische Persönlichkeitsstörung
  2. B) Wernicke-Enzephalophatie
    C) Abhängige Persönlichkeitsstörung
    D) Erstmanifestation einer schizophrenen Psychose
  3. E) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit

 

zu A) Falsch, Persönlichkeitsstörungen entstehen bereits im Jugendalter.

Zu B) Richtig, gefährliche Komplikation durch Alkoholismus.

zu C) Falsch, Persönlichkeitsstörungen entstehen bereits im Jugendalter.

Zu D) Falsch, Alkoholhalluzinose wäre typisch.

Zu E) Falsch, kein Zusammenhang zwischen Alkoholismus und CFJ bekannt.

 

11 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. A) Bei den affektiven Störungen kommen bipolare Verläufe wesentlich häufiger vor als unipolare depressive Verläufe
    B) Vor Beginn der Behandlung einer neu aufgetretenen affektiven Störung muss eine organische Ursache abgeklärt werden
  2. C) Wahnideen im Rahmen einer manischen Episode sind dadurch gekennzeichnet, dass diese in der Regel mit der Gemütslage des Patienten nicht übereinstimmen
  3. D) Die sog. Wochenbett-Depression darf von einem Heilpraktiker nicht behandelt werden
  4. E) Im Rahmen der Behandlung einer Depression kann auch die zusätzliche Gabe eines Neuroleptikums zu einem Antidepressivum erforderlich sein

zu A) Falsch, unipolare Depression ist die häufigste Affektive Störung.

Zu B) Richtig, vor der Behandlung müssen organische Ursachen ausgeschlossen werden. (Eventuell nötige Behandlung der Grunderkrankung)

Zu C) Falsch, meist besteht syntyhmer (zur Gemütslage passender) Wahn.

Zu D) Falsch, ergänzend darf ein Heilpraktiker tätig werden.

Zu E) Richtig, zum Beispiel bei der Erkrankung von psychotischen Symptomen.

 

12 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Zu den typischen Merkmalen des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) zählen:

  1. Deutlicher Appetitverlust
  2. Verminderung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  3. Morgentief
  4. Suizidgedanken
  5. Psychomotorische Hemmung
  1. A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

zu 2. Falsch, depressives Nebensymptom, zählt aber nicht zum somatischen Syndrom.

zu 4. Falsch, depressives Nebensymptom, zählt aber nicht zum somatischen Syndrom.

 

13 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

In der Psychoanalyse gehören zu den Abwehrmechanismen:

  1. Sublimierung
  2. Rationalisierung
  3. Konversion
  4. Gedankenstopp
  5. Aggressionshemmung
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
    B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
     

zu 4. Falsch, Technik der Verhaltenstherapie.

zu 5. Falsch, Symptom des präsuizidalen Syndroms.

 

14 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zu Angststörung treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. A) Bei einer Panikstörung treten die Angstattacken in bestimmt auslösenden Situationen auf
    B) Herzrasen, Hitzewallungen und Übelkeit sind typische Symptome bei einer Panikattacke
    C) Bei einer Phobie liegt eine unangemessene Angst vor einem konkreten Objekt oder einer bestimmten Situation vor
    D) Die bei Angststörungen häufig eingenommenen Benzodiazepine (z.B. Lorazepam) haben ein erhöhtes Potenzial für die Entwicklung einer Abhängigkeit und sollten deshalb nach langfristiger Einnahme sofort abgesetzt werden
    E) Bei spezifischer Phobie sind expositionsorientierte Verfahren kontaindiziert

 

zu A) Falsch, keine bestimmten Auslöser bei Panikstörung.

zu B) Richtig, vegetative Symptome sind typisch.

zu C) Richtig, das ist die Definition der Phobie.

zu D) Falsch, nach langfristiger Einnahme wird ausgeschlichen, wegen Gefahr von Delirien oder Krampfanfällen.

zu E) Falsch, im Gegenteil sind eine typische Indikation.

 

15 Aussagekombination

 

Welche der folgenden Aussagen zur somatoformen Schmerzstörung (nach ICD-10) treffen zu?

  1. Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann
  2. Die Störung tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf
  3. Betroffen sind in der Regel Funktionen der Willkürmotorik oder der Sinneswahrnehmung
  4. Die Symptome sind meist vorübergehend oder stark fluktuierend
  5. Oft weigern die Patienten sich hartnäckig zu aktzeptieren, dass den Beschwerden keine körperlichen Ursachen zugrunde liegen
  1. A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
    B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
    E) Alle Aussagen sind richtig 

zu 3. Falsch, dies ist bei dissoziativen Störungen der Fall

zu 4. Falsch, der Schmerz ist anhaltend und andauernd.

 

16 Einfachauswahl

Welche Aussage trifft zu?

 

Die Dysthymia (nach ICD-10) ist eine

  1. A) abhängige Persönlichkeitsstörung
    B) Bewegungsstörung
    C) körperliche Fehlbildung
    D) chronische depressive Verstimmung
    E) schwere depressive Episode

 

Kein Kommentar.

 

17 Aussagekombination

 

Welche der folgenden Aussagen zu Sexualstörungen treffen nach ICD-10 zu ?

  1. Bei sexuellen Funktionsstörungen muss an eine mögliche organische Ursache gedacht werden
  2. Anhedonie bezeichnet psychogen bedingte Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs
  3. Der dauerhafte Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, wird als Transsexualismus bezeichnet
  4. Exhibitonismus wird zu den sexuellen Funktionsstörungen gerechnet
  5. Homo- und Bisexualität werden zu den Störungen der Sexualpreferenz gerechnet
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
  3. D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

 

zu 2. Falsch, Anhedonie ist fehlende Lust. Schmerzen nennt man Dyspareunie.

Zu 4. Falsch, Exhibitionismus zählt zu den Störungen der Sexualpräferenz.

 

18 Aussagekombination

Welche der folgenden Maßnahmen sollten unter anderem im Rahmen der Behandlung einer Somatisierungsstörung erfolgen?

  1. Regelmäßige Vorstellung in der Sprechstunde mit Festlegen eines gemeinsamen Therapieplanes
  2. Wiederholte somatische Diagnostik
  3. Ausschluss der Familienangehörigen
  4. Ausführliche Erklärung des Therapeuten über die psychosomatischen Zusammenhänge
  5. Ausführlich Sozialanamnese
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
  3. C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
  4. E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

 

zu 2. Falsch, angemessene Diagnostik, keine Wiederholte.

zu 3. Falsch, was soll das bringen?

 

19 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Kriterien lassen typischerweise an eine hebephrene Schizophrenie denken?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. A) Ausgeprägte und häufige optische Halluzinationen
  2. B) Erstmanifestation zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr
    C) Affektverflachung und Antriebsverlust
    D) Zwangshaltungen und Zwangsstellungen
    E) Negativismus

 

zu A) Falsch, untypisch

zu D) Falsch, Hinweis auf Katatonie.

Zu E) Falsch, Hinweis auf Katatonie.

 

20 Einfachauswahl
Eine 32-jährige Frau schildert sich seit ihrer Jugend in Privat- und Berufsleben als schüchtern und ängstlich und leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen. Sie meidet neue soziale Kontakte aus Angst abgelehnt zu werden, demgegenüber steht jedoch das Bedürfnis nach Zuneigung und Anerkennung. Sie leidet zunehmend unter Gefühlen der Anspannung und übersteigerter Besorgtheit. Sie schränkt auch ihren Lebensstil aufgrund des Bedürfnisses nach körperlicher Sicherheit immer weiter ein.

 

Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) kommt am ehesten in Frage?

  1. A) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig depressive Episode
    B) Schizoide Persönlichkeitsstörung
    C) Soziale Phobie
    D) Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
    E) Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion 

 

Zeitliches Kriterium spricht für Persönlichkeitsstörung: Ausschluss A), C) und E)

zu B) Falsch, würde sich durch Rückzug zeigen und eher unempfindlich gegen soziale Ablehnung.

 

21 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

 

Die Kriterien für die Zuordnung einer Verhaltensstörung zur Kategorie “abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle” sind nach ICD-10 bei folgenden Fallbeispielen erfüllt:

  1. A) Eine 24-jährige Frau stiehlt mehrmals im Monat ohne Motivation im Supermarkt Lebensmittel. Direkt vor den Diebstählen ist sie sehr angespannt, danach spürt sie Befriedigung una auch eine Abnahme der Anspannung. Die gestohlenen Lebensmittel verschenkt sie. Zwischen den Diebstählen leidet sie an Schuldgefühlen.
  2. B) Ein 30-jähriger Mann legt einmalig einen Brand, ohne ein erkennbares Motiv. Nach der Tat zeigt er eine große Erregung und beobachtet das Feuer.
  3. C) Ein 17-jähriger Jugendlicher stiehlt mehrmals pro Woche eine Flasche Wodka um diese noch gleich vor dem Supermarkt zu konsumieren. Nach seinem 18. Geburtstag trinkt er mehrmals pro Woche jeweils eine Flasche Wodka gleich vor dem Supermarkt, nachdem er sich diese zuvor legal gekauft hat. Bei ihm wurde eine Alkoholabhängigkeit diagnostiziert.
  4. D) Ein 42-jähriger Manager verliert beim Roulette spielen im Casino bei jedem Einsatz mehrere Hunderte Euro. Nachdem er von seiner Frau kritisiert wird, spielt er nicht mehr.
  5. E) Ein 9-jähriges, normal intelligentes Mädchen reißt sich täglich Kopfhaare aus, was schon zu sichtbarem Haarverlust geführt hat. Den Eltern kann sie keinen Grund für ihr Tun nennen. Sie sagt, sie wolle damit aufhören, könne aber nicht. Die ausführliche neurologische Untersuchung ergibt keinen pathologischen Befund. Wahn und Halluzinationen bestehen nicht.

 

zu B) Falsch, nur einmalig bei Pyromanie mindestens zwei Vorfälle.

Zu C) Falsch, Alkoholismus, keine Impulskontrollstörung.

Zu D) Falsch, kein pathologisches Syndrom: Er hört auf.

 

22 Aussagenkombination

Welche der folgenden Aussagen zur Persönlichkeitsstörungen (nach ICD-10) treffen zu?

  1. Die Betroffenen profitieren nicht von psychotherapeutischen Verfahren
  2. Es besteht eine hohe Komorbiditätsrate, z.B. für Alkohol- oder Substanzmissbrauch
  3. Charakteristisch ist der bereits initial vorhandene hohe äußere Leidensdruck der Betroffenen
  4. Das Suizidrisiko ist im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht
  5. Von der Norm abweichende Verhaltens- und Denkmuster entwickeln sich häufig bereits in der Kindheit oder Jugend
  1. A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

 

zu 1. Falsch, kann helfen beim Umgang.

Zu 3. Falsch, häufig kommen die Betroffenen wegen anderen Störungen in die Praxis und die Persönlichkeitsstörung wird erst da diagnostiziert.

 

23 Aussagenkombination

 

Eine 45-jährige Frau kommt in Ihre Praxis und berichtet von leichter Erschöpfbarkeit, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Durchschlafstörungen. Sie habe Angst vor der Zukunft und “dass etwas Schlimmes passieren” könne. Sie habe sich sozial sehr zurückgezogen, da ihr “alles zu viel”sei. Weitere Beschwerden nennt sie spontan nicht, wirkt im Gespräch aber abgelenkt und fahrig.

 

Welche der folgenden Diagnosen können den beschriebenen Symptomen zugrunde liegen?

  1. Eine depressive Episode
  2. Eine Schizophrenie
  3. Eine organische affektive Störung
  4. Eine generalisierte Angststörung
  5. Eine Anpassungsstörung
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
    E) Alle Aussagen sind richtig

 

Erschöpfbarkeit, sozialer Rückzug, Angst, Konzentrationsstörungen, Durchschlafstörungen, etc. Symptome sind noch zu unkonkret für Ausschluss dieser Störungen.

 

24 Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zur Gesprächspsychotherapie nach Rogers treffen zu?

  1. Rollenspiele sind von zentraler Bedeutung
  2. Eine Grundannahme ist die Aktualisierungstendenz des Menschen
  3. Das Verhalten des Patienten wird ausführlich analysiert und kommentiert
  4. Ein Aspekt der therapeutischen Beziehung ist die Traumdeutung
  5. Kongruentes Verhalten ist dem Therapeuten nur möglich, wenn er in sich nicht inkongruent ist
  1. A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
  2. B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
    E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

 

zu 1. Falsch, keine Rollenspiele. Therapeut und Klient sind zu Echtheit angehalten.

Zu 3. Falsch, keine Analyse oder Kommentierung

zu 4. Falsch, das wäre Tiefenpsychologie/Psychoanalyse.

 

25 Mehrfachauswahl

 

Ein Patient äußert konkrete Suizidabsichten.

Welche der folgenden Maßnahmen sind unbedingt zu treffen?

 

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. A) Dem Patienten Hopfen und Baldrian zur Sedierung verabreichen
  2. B) Den Patienten zur Reizreduktion erst einmal im Behandlungszimmer alleine lasse
    C) Bei akuter Suizidität muss, ggf. auch gegen den Willen des Patienten, eine beschützende stationäre Behandlung veranlasst werden
    D) Den Patienten nach eingehendem Interventionsgespräch nach Hause entlasse
    E) Den Patienten nicht mehr alleine lassen

 

zu A) Falsch, Medikation ist unangebracht.

Zu B) Falsch, Gefahr des Suizids!

Zu D) Falsch, konkrete Absichten sprechen für Überwachung.

 

26 Aussagenkombination

 

Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu?

  1. Der Aufgabenkreis eines Betreuers kann sich auf die Gesundheitsfürsorge beschränken
  2. Die Behandlung von Menschen mit Betreuung ist Heilpraktikern nur mit wissenschaftlichen anerkannten Methoden gestattet
  3. Der Betreuer kann die dauerhafte Unterbringung eines Betroffenen im Pflegeheim anordnen
  4. Im Rahmen des Betreuungsrechtes kann ggf. auch eine zwangsweise Behandlung eines Patienten erfolgen
  5. Die Bestellung eines Betreuers kommt grundsätzlich nur für Volljährige in Betracht
  1. A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
    B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
    C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
    D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
    E) Alle Aussagen sind richtig

 

zu 2. Falsch, keine Aussagen zur Art der Behandlung im Betreuungsgesetz

zu 3. Falsch, anordnen kann nur das Gericht.

zu 5. Richtig, die Betreuung von Minderjährigen ist in anderen Gesetzen geregelt. (Vormundschaft)

 

27 Mehrfachauswahl

 

Welche der folgenden Aussagen treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

 

Ein Delir

  1. A) sollte wegen der höheren Komplikationsrate nicht medikamentös behandelt werden
  2. B) hat typischerweise einen schleichenden Beginn und eine Symptomdauer von mehr als 6 Monaten
    C) geht mit einer Bewusstseinsstörung einher
  3. D) ist meistens medikamentös bedingt
  4. E) kann bei Stoffwechselstörungen auftreten

 

zu A) Falsch, Medikamente werden und Überwachung verabreicht

zu B) Falsch, akuter Beginn und Dauer von Tagen.

zu D) Falsch, meistens alkoholbedingt.

 

28 Mehrfachauswahl

Welche der folgenden Aussagen zur Migräne treffen zu?

Wählen Sie zwei Antworten!

  1. A) Bei Migräne reicht in der Regel eine augenärztliche Behandlung
  2. B) Oft besteht ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen
    C) In der Auraphase treten häufig Sehstörungen auf
  3. D) Die Kopfschmerzen bessern sich bei körperlicher Betätigung
    E) Lebensmittel können keinen Anfall auslösen 

 

zu A) Falsch, reicht nicht.

zu D) Falsch, meistens Besserung bei Ruhe.

zu E) Falsch, auch bestimmte Lebensmittel können Anfälle auslösen.

 

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